Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
zunächst möchte ich mit vielen von Ihnen meiner Freude Ausdruck verleihen, dass die AfD bei der unlängst stattgefundenen Wahl zum Deutschen Bundestag einen großen Erfolg erreichen konnte.
Es gelang ihr, das Ergebnis von 2021 nahezu zu verdoppeln. Vor allem die Wähler in den sog. Neuen Bundesländern haben zu diesem Erfolg beigetragen, aber auch in den Altbundesländern kann die AfD immer mehr Wähler von sich überzeugen.
Ich möchte nachfolgend auf einige jetzt schon erkennbare Folgerungen aus dieser Wahl eingehen: die CDU, die als Wahlgewinner bezeichnet wird, obwohl sie sich einen wesentlich größeren Stimmenanteil erhofft hatte, muss aller Voraussicht mit dem Wahlverlierer SPD eine Koalition eingehen. Auf Grund der Tatsache, das die beiden Splitterparteien FDP und BSW verdientermaßen aus dem Bundestag herausgewählt bzw. nicht hineingewählt wurden, gibt es für die CDU keine andere Option.
Herr Merz hat vor der Wahl lauthals wie ein Marktschreier jede Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. Dabei wäre eine CDU-AfD-Koalition die einzige Möglichkeit gewesen, für Deutschland und seine Bürger wirklich etwas zu erreichen. Bei einer schwarz-roten Koalition wird der alte Trott nur mit einem neuen Etikett versehen und dem Herrn Merz wird von den migrationsfreundlichen und wirtschaftsfeindlichen Parteigenossen der SPD mehr als eine Kröte serviert werden.
Einige Worte zur SPD: diese Partei war tatsächlich mal eine Volkspartei. Inzwischen ist sie aber zu einem 16 %-Verein geschrumpft, dessen Führung aus einem Sammelsurium von machtgierigen Postenjägern und dummdreisten Schwätzern besteht. Opportunisten sind sie allesamt.
Zu den Mitgliedern bzw. den Wählern der SPD: 1,8 Millionen von ihnen sind bei der Wahl am 23. 02. 25 zur CDU übergelaufen, sage und schreibe knapp 700.000 (!) haben die AfD gewählt. Wenn eine Partei solche Freunde hat, braucht sie keine Feinde mehr.
Einige Fakten, die die hervorgehobenen SPD-Bundestagskandidaten besser charakterisieren:
Ein Herr Arlt, der den Wahlkreis 17 krachend verloren hat, wird postwendend als SPD-Kandidat für die Wahl zum Landrat für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte aufgestellt.
Ein Herr v. Malottki, der ebenso krachend den Wahlkreis 16 verloren hat, will postwendend Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald werden.
Diese beiden Herren werden von den Wählern abgewählt und besitzen die Dreistigkeit, ungerührt hinter dem nächsten hochbezahlten Posten hinterherzujagen. Wenn das keine Wählerverhöhnung ist…
Aber so etwas funktioniert auch bei der CDU ganz gut. Herr Merz, der vor der Wahl demonstrativ gegen die Aufweichung der Schuldenbremze aufgetreten ist, denkt bereits einen Tag nach der Wahl laut über eine Aufweichung der Schuldenbremse nach, obwohl er nicht mal im Bundeskanzleramt angekommen ist. Er plant somit, die Schuldenlast Deutschlands und seiner Bürger weiter zu erhöhen. Merz hat auch lautstark versichert, dass er für eine sofortige Einstellung der unerwünschten Einwanderung sorgen wird. Was passiert derzeit ? Einen Tag nach der Wahl werden wieder scharenweise Afghanen in Deutschlland eingeflogen !
Aber es geht auch im Kleinen: eine Frau Borchardt (CDU), die zwar im Wahlkreis 13 verloren hat, über die Landesliste ihrer Partei dennoch in den Bundestag gewählt wurde, erklärt einen Tag nach der Wahl, dass sie lieber Landrätin im Landkreis Ludwigslust-Parchim werden möchte. Leider haber viel zu viele naive und gutgläubige Menschen diese Frau gewählt, die ihnen jetzt eine lange Nase dreht.
Es ist nur zu hoffen, dass diese Wählerinnen und Wähler beim nächsten Mal besser darauf achten, bei wem sie ihr Kreuz machen.
Dr. V. Spengler
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